Skimarathon Koasalauf St. Johann i. Tirol und GsieserTalLauf Südtirol

Griaß eich aus dem noch winterlichen Allgäu. Der Frühling hat zwar bereits mit sehr milden Temperaturen begonnen, jedoch habe ich diesen traumhaften Winter für viele Skatingkilometer genutzt. So war es mir endlich mal wieder möglich bei einem Skimarathon an den Start zu gehen.

 

Am 10. Februar startete ich beim Koasalauf in St. Johann i. Tirol über die 50 Km Freie Technik (XC / Skating). Dank der top Skipräperierung durch meinen Bruder Robby (DANKE!) konnte ich mich ganz gut in Szene setzen. Der Start verlief ganz gut und auch die ersten Rampen im Wald gingen trotz des üblichen Ziehharmonikaeffekts sehr gut. In den Abfahrten war ich dennoch aufgrund eines Trainngssturzes in der Woche davor etwas vorsichtiger. Nach zehn Kilometer stand ich dann auch endlich gut auf dem Ski und konnte einige Läufer einsammeln und Lücken schließen. So kam ich nach 02:14:27 Std. auf einem guten 73. Gesamtrang (AK 13) ins Ziel. Ich fühlte mich auch nach dem Rennen immer noch gut.

Am 17. Februar ging es dann spontan mit Robby ins südtirolerische San Martino zum GsieserTalLauf. 42 Km Freie Technik auf einem schweren Kurs mit knapp 700 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Etwas erschrocken waren wir über die frühmorgendlich schattigen Temperaturen mit -15° C. Nach dem Start um 09:00 Uhr wurde ich leider Opfer einer Startkarambolage zweier anderer Teilnehmer, so dass ich einige Meter und Zeit liegen ließ.  Ich suchte mir dennoch meinen Weg durch die riesen Menschenmenge, hatte aber immer das Gefühl nicht mehr gut auf dem Ski zu stehen. Zudem war es dann abschnittsweise relativ stumpf und es dauerte bis der Ski sich aufmachte und etwas ins laufen kam. Nach den ersten 30 Kilometern folgte der "Final-Climb" bis auf 1500m. Ein langer Anstieg mit kurzen Rampen forderte alles und jedes vorher aufgesparte Korn wurde hier noch vollends verbrannt. Nach 02:12:33 Std. kam ich auf dem 86. Gesamtrang (AK 22) ins Ziel und war mehr als erledigt. Das hervorragende Teilnehmerbuffet machte die Leiden schnell vergessen.

 

Dank des wegschmelzenden Schnee sind nun auch die Straßen wieder soweit frei um ein vernünftiges Lauftraining absolvieren zu können und so ist die "Road to Hamburg" (#roadtohamburg) geebnet. Ich fühle mich gut, bin motiviert und bin bereit für eine schnelle Zeit. Natürlich nutze ich auch weiterhin die winterlichen Loipenverhältnisse und nehme eventuell nochmal spontan an einem Langlaufrennen teil. Allerdings steht für mich nun das Lauftraining absolut im Vordergrund. Besonders freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit meinem Coach Jan Diekow.

 

Euch Allen eine gute Saisonvorbereitung,

sportliche Grüße, euer Steffen